Wenn Liebe mehr sein darf
In der Liebe liegt eine tiefe Sehnsucht: dem anderen wirklich zu begegnen, sich berühren zu lassen und sich in der Begegnung zugleich selbst neu zu finden. Martin Buber bringt diese Bewegung auf den Punkt: „Am Du zum Ich.“
Eine erfüllte Paarbeziehung kann zu einem Erfahrungsraum werden, in dem Körper, Geist und Seele miteinander in Verbindung kommen. Romantik, Sinnlichkeit und Erotik können sich vertiefen und in einen seelischen Dialog münden. So wird Liebe nicht nur als Gefühl, sondern als eine schöpferische und spirituelle Kraft erfahrbar.
Liebe ist der Sinn, Dialog der Weg, Würde das Prinzip.
In diesem Modul geht es darum, die Beziehung als Entwicklungsraum zu entdecken: Was können wir durch- und miteinander lernen? Wie können wir uns gegenseitig in unserer Entwicklung unterstützen? Wie kann aus der Begegnung mit dem Du ein tieferes Verständnis für das eigene Selbst, für Sinn und Werte entstehen?
Durch Sinnlichkeit zum Sinn. Im Dialog mit Dir zu mir selbst.
Spiritualität als Dimension der Paarbeziehung
Was zwischen zwei Menschen geschieht, lässt sich nicht immer messen, erklären oder rational erfassen. Es gibt einen feinen, oft kaum benennbaren Raum zwischen den Liebenden – einen Raum von Resonanz, Intuition, Nähe, Vertrauen und seelischer Verbundenheit.
Gerade in einer von Medien, Leistungsdruck und zunehmender Digitalisierung geprägten Welt kann dieser Raum verloren gehen. Viele Paare erleben, dass sie zwar miteinander funktionieren, sich aber nicht mehr wirklich erreichen.
Die PaarSynthese versteht Spiritualität als eine wesentliche Dimension lebendiger Paarbeziehung. Sie eröffnet einen Zugang zu dem, was zwischen zwei Menschen geschieht, wenn sie sich mit Offenheit, Achtsamkeit und innerer Präsenz begegnen.
Den Raum zwischen uns wieder spürbar machen
Wie können Partner*innen diesen besonderen Raum wieder wahrnehmen und miteinander gestalten?
Dazu braucht es nicht nur Worte. Auch Gesten, Berührungen, Bilder und Rituale können Wege zu einer tieferen Begegnung eröffnen. Sie helfen, das Unsichtbare zwischen zwei Menschen wahrnehmbar und erfahrbar werden zu lassen.
Im Mittelpunkt steht dabei die Erfahrung von Selbst-Wirksamkeit und Paar-Wirksamkeit: Ich kann mich entwickeln – und wir können gemeinsam etwas Neues entstehen lassen. Gegenseitiges Fördern und Fordern wird so zu einem heilsamen Sowohl-als-Auch, in dem die Eigenständigkeit des Ich und die Verbundenheit des Wir miteinander wirksam werden.
So kann Paar-Synthese entstehen: nicht als Verschmelzung, sondern als lebendige Verbindung zweier eigenständiger Menschen.
Erfahrungsorientierte Übungen
Die Inhalte werden nicht nur theoretisch vermittelt, sondern unmittelbar erfahrbar gemacht. Dazu gehören unter anderem:
- Ein Brief an die eigene Seele
- Ein Brief an die Seele des Partners / der Partnerin
- „Das Bild unserer Seelen“ – Malen und Gestalten
- Mein wahres Selbst und das Wesentliche an mir
- „Ich sehe das Wunder in Dir“
- Eintreten in die „rote Kammer“
- Liebende Vereinigung als heilende Seelenbegegnung
- Aura-Fühlen
- „Durch Dich zu mir“
- „Dein Glück wird zu meinem Glück“
- Der tiefere Sinn unserer Beziehung
- „Dich und mich – einander richtig verstehen“
Ein Modul für Fachleute und Paare, die ihre Liebe vertiefen, neue Formen der Begegnung entdecken und sich gemeinsam weiterentwickeln möchten.
Details zum Seminar Fachfortbildung Integrative Paar- und Sexualtherapie
- Seminarnummer
- 5780F
- Programmbereich
- Persönlichkeit
- Anerkennung/Förderung
- Anerkennung Psychotherapeutenkammer
- Themenbereich
- Frauen, Männer, Partnerschaft
- Aus- und Weiterbildungsthemen
- Paarsynthese, Paarseminar
- Seminargebühr pro Person
- € 450,—
- zzgl. Übernachtung / Verpflegung
Aktuelle Preise inkl. Vollpension pro Person u. Tag (Preisänderungen behalten wir uns vor) Beschreibung Preis Doppelzimmer 85,00 EUR Einzelzimmer mit Dusche/WC 105,00 EUR Vollverpflegung ohne Übernachtung (inkl. Hauskosten) 45,00 EUR Nur Mittag- und Abendessen ohne Übernachtung (inkl. Hauskosten) 33,50 EUR - Hinweise
- Wir empfehlen eine Reiseversicherung.
Termin und Ort
- 11. – 12.09.2026 im Odenwald-Institut, Tromm 25, 69483 Wald-Michelbach







